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Leserbrief : Coop auf dem Kofmehl-Areal

Seit einiger Zeit wird in den Medien immer wieder über das Projekt auf  dem  Kofmehl-Areal  berichtet. Fast täglich benutze ich die Westumfahrung  von  Solothurn  und  muss feststellen, dass diese jetzt schon an ihre  Grenzen  stösst.  In  einem  Gespräch  mit  einem  Verkehrsplaner wurde  mir  bestätigt,  dass  diese  eigentlich zu klein geplant wurde und ihre  Kapazitätsgrenzen  jetzt  schon erreicht hat. Wenn ich mir vorstelle, dass bei der Kreuzung nach dem Gibelintunnel   (Gibelin- und Segetzstrasse/Allmendstrasse), pro Tag zwischen 1500 bis 2000 Fahrzeuge in die Westumfahrung   einmünden   sollten, dann habe ich meine Bedenken. In der jetzigen Einstellung der Ampel  können  gerade  zwei  Fahrzeuge pro Grün-Phase einfahren. Mit dieser Einstellung  der  Ampel  gibt  es  aber schon  jetzt  einen  Rückstau  bis  in den  «Jumbo-Kreisel».  Wie  soll  das dann   funktionieren,   wenn   diese grosse  Anzahl  Fahrzeuge  aus  dem Kofmehl-Areal  auf  die  Westumfahrung  fahren  wollen?  Jedes  Jahr  bezahle ich mit meinen Fahrzeugsteuern einen Zuschlag für diese Umfahrung.  Es  ärgert  mich,  wenn  ich  daran denke, dass ich an etwas bezahlen muss, das nicht funktioniert. Ich bitte  auch  die  Nachbargemeinden von  Solothurn,  sich  für  eine  gut funktionierende  Westumfahrung einzusetzen.  Die  Wirtschaft  in  der Agglomeration Solothurn ist darauf angewiesen.


CHRISTIAN OPPLIGER,AETINGEN

Solothurner Zeitung, 27. Feb. 2010

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