| Leserbrief : Coop auf dem Kofmehl-Areal | 27.02.2010 |
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Seit einiger Zeit wird in den Medien immer wieder über das Projekt auf dem Kofmehl-Areal berichtet. Fast täglich benutze ich die Westumfahrung von Solothurn und muss feststellen, dass diese jetzt schon an ihre Grenzen stösst. In einem Gespräch mit einem Verkehrsplaner wurde mir bestätigt, dass diese eigentlich zu klein geplant wurde und ihre Kapazitätsgrenzen jetzt schon erreicht hat. Wenn ich mir vorstelle, dass bei der Kreuzung nach dem Gibelintunnel (Gibelin- und Segetzstrasse/Allmendstrasse), pro Tag zwischen 1500 bis 2000 Fahrzeuge in die Westumfahrung einmünden sollten, dann habe ich meine Bedenken. In der jetzigen Einstellung der Ampel können gerade zwei Fahrzeuge pro Grün-Phase einfahren. Mit dieser Einstellung der Ampel gibt es aber schon jetzt einen Rückstau bis in den «Jumbo-Kreisel». Wie soll das dann funktionieren, wenn diese grosse Anzahl Fahrzeuge aus dem Kofmehl-Areal auf die Westumfahrung fahren wollen? Jedes Jahr bezahle ich mit meinen Fahrzeugsteuern einen Zuschlag für diese Umfahrung. Es ärgert mich, wenn ich daran denke, dass ich an etwas bezahlen muss, das nicht funktioniert. Ich bitte auch die Nachbargemeinden von Solothurn, sich für eine gut funktionierende Westumfahrung einzusetzen. Die Wirtschaft in der Agglomeration Solothurn ist darauf angewiesen.
Solothurner Zeitung, 27. Feb. 2010 |
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