| Für eine unzerschnittene Tempo 30 Zone! | 15.07.2011 |
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Am Quartierfest in der Weststadt plädierte das Publikum für eine durchgehende Tempo- 30-Zone in der ganzen Weststadt. Seine Argumente waren das Verhindern eines unnötigen Schilderwaldes und mehr Sicherheit für die Schulkinder. Anita Wüthrich vom VCS Solothurn besuchte den Anlass und ihr Fazit war: Das Quartier sei überreif für Tempo 30. Der VCS unterstützt die Variante der unzerschnittenen Tempo- 30-Zone. «Sie hat viele Vorteile. Da nur eine Signalisation bei den Eingangspforten nötig ist, gibt es keinen Schilderwald. Das Geschwindigkeitsregime ist für das ganze Gebiet klar. Eine Sammelstrasse mit Tempo 50 würde bei jeder Querstrasse eine, bzw. zwei Signale erfordern, nämlich «Anfang der Zone» und «Ende der Zone». Weiter dürfen in Tempo-30-Zonen die Strassen überall gequert werden, denn die Fussgängerstreifen verschwinden. Aber nur dort wo sie nicht nötig sind. Vor Schulhäusern zum Beispiel dürfen sie bleiben»,so der VCS. Tempo 30 ermögliche allen Schulkindern in der Weststadt, zu lernen, allein zur Schule zu gehen – «ein wichtiges Erlebnis für ihre gesunde Entwicklung. Aus Sicherheitsgründen müssen sie heute oftmals begleitet werden.» Das Stadtbauamt hingegen plädiert für eine Mischung von Tempo 50 und Tempo 30, fand aber kein Verständnis dafür bei der Quartierbevölkerung. Die Stadt verzichtet offensichtlich gänzlich auf ein Mitwirkungsverfahren - dies im Gegensatz zur Einführung von Tempo 30 in den andern Solothurner Quartieren, wie z. B. in den Quartieren Schöngrün-Dreibeinskreuz , Schützenmatt-Steinbrugg, Hübeli-Hofmatt, Käppelihof-Industrie.
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